Glasreinigung – Eine Kunst für sich

Glasreinigung schwierige Aufgabe
Glasreinigung schwierige Aufgabe - © Bernd Sterzl by pixelio.de

Eine der schwierigsten Tätigkeiten beim Putzen ist die Glasreinigung. Kaum hat man die gesamte Fläche gereinigt, stechen einem die ersten Verunreinigungen wieder ins Auge. Im Folgenden sollen verschiedene Techniken der Glasreinigung erläutert werden.

Glasreinigung mit Mikrofasertuch, Fensterleder oder doch der Zeitung?

Die Wahl des Wischmittels ist elementar für das Ergebnis der Reinigungsarbeit. Mikrofasertücher besitzen eine engmaschige Gewebestruktur, die für die Reinigungskraft des Tuches große Bedeutung hat. Normalerweise verwendet man feuchte Mikrofasertücher zur Reinigung. Für die Glasreinigung gilt dies nicht! Trockene Tücher hinterlassen nämlich weniger Streifen und Schlieren. Eine andere Möglichkeit sind Fensterleder. Kennzeichnend für das Leder ist die hohe Saugkraft und die längere Lebensdauer in Vergleich zu Mikrofasertüchern. Staub und Nässe können durch das Fensterleder besonders gut aufgenommen werden. Das Leder kann nach der Glasreinigung einfach gewaschen werden. Nachteilig ist der Preis von 10 bis 15 Euro für gute Produkte. Zeitungspapier gilt vielen als Alternative, ist aber nicht geeignet, da die Druckerschwärze sich vom Trägermedium lösen kann. Ein Vorgang, der dem Reinigungsziel konträr gegenübersteht. Die Küchenrolle ist bei einer Glasreinigung ebenfalls weit verbreitet. Sie ist sehr saugfähig und Dreck wird gut aufgenommen. Der Verbrauch des Papiers ist aber enorm hoch.

Glasreinigung: Welche Reinigungsmittel bei groben Verschmutzungen?

Die Glasreinigung sollte nicht bei zu starker Sonneneinstrahlung erfolgen, denn durch die schnelle Abtrocknung kommt es häufig zur Schlierenbildung. Grobe Verschmutzungen bedürfen einer Vorbehandlung, für die sich das normale Spülmittel als durchaus geeignet erwiesen hat. Es ist ein universelles Mittel, um verschiedene Verschmutzungsarten effektiv zu beseitigen. Neben fetthaltigen Ablagerungen werden eiweißhaltige Stoffe gründlich entfernt. Ist diese Behandlung nicht von Erfolg gekrönt, kann weiche Stahlwolle punktuell zur mechanischen Schmutzbeseitigung eingesetzt werden. Verkrusteter Schmutz kann auch mit Zwiebel oder Zitronensaft entfernt werden, indem man die Fenster damit einreibt. Die Säuren zersetzen den hartnäckigen Schmutz, sodass man anschließend mit einem Tuch die gelösten Stoffe einfach wegwischen kann.

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