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Feinsteine besitzen eine hohe Attraktivität und werden daher oft auch als Fußboden benutzt. Sie bestehen aus fein gemahlenem Ton, Feldspat und Quarz. Durch den Brennvorgang bei über 1.200°C verbindet sich die Masse und wird zu einem sehr festen Verbund. Durch diesen Herstellungsvorgang existieren in dem Material nur mikroskopisch kleine Poren. Dadurch ist der Feinstein optimal für die Verwendung als Fußboden geeignet. Er nimmt kaum Wasser auf, wodurch keine Rutschgefahr entsteht. Weiterhin gilt er als frostbeständig und säurefest. Jedoch stellt er auch besondere Anforderungen an die Reinigung und die entsprechenden Reinigungsmittel.

Problemfälle für die Reinigung

Grundsätzlich sind 3 verschiedene Arten von Feinsteinböden im Handel erhältlich. Glasierte, unglasierte und polierte Flächen lassen sich weiterhin in poröse, dichte und unterschiedlich dichte Gefüge unterteilen. Polierte Steinfliesen besitzen die Eigenschaft, dass sie mehr Schmutz und Wasser aufnehmen können. Durch das Auftragen der Politur sind die oberflächlichen Poren geöffnet worden. Dadurch hinterlassen auch Schmutz und Staub seine Spuren auf dem Material und führt zum Vergrauen. Nur spezielle Mittel können bei der Reinigung diese Rückstände entfernen.

Werden bei der Reinigung Mittel verwendet, die nicht speziell für diese Untergründe gedacht sind, kann es zu Rückständen kommen, die sich mit Staub und Schmutz verkleben. Diese Kombination führt zu Flecken und Schlieren. Auch Wachsfluate, die zur Reinigung benutzt werden, können ähnliche Wirkungen hinterlassen. Besonders unterschiedlich dichte Flächen sind davon betroffen. Weiterhin ist bei der Reinigung von Feinsteinflächen darauf zu achten, dass das Reinigungsmittel nicht überdosiert wird.

Reinigungsverfahren bei Feinsteinböden

Bevor feuchte Reinigungsmittel eingesetzt werden, sollte eine Vorreinigung mit einem Micormob durchgeführt werden. Dadurch werden lose aufliegende Staubpartikel entfernt. Als Spezialreiniger eignen sich tensidfreie Mittel auf der Basis von Komplexbildnern. Imprägniermittel sollten nur nach vorheriger intensiven Beratung aufgetragen werden. Sie lohnen sich normalerweise nur bei einer hohen Verkehrsintensität. Bei der Verwendung dieser Mittel ist zu bedenken, dass Imprägniermittel nie wieder vollständig aus den Microporen entfernt werden können.

Flecken sollten bei der Reinigung lediglich mit klarem Wasser aus den Poren gespült werden. Bei stärkerer Verschmutzung sollte ein Gebäudereiniger zu rate gezogen werden.

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